Unser Angebot auf einen Blick

Ausbildung Berufskraftfahrer

Beschleunigte Grundqualifikation Güterkraftverkehr

Wer innerhalb der Europäischen Union als Berufskraftfahrer/-in tätig sein möchte und seinen LKW-Führerschein nach dem 10. September 2009 erwirbt bzw. erworben hat, muss ergänzend zur regulären Führerscheinausbildung eine Grundqualifikation absolvieren. Vor dem genannten Termin erworbene Führerscheine sind von dieser Pflicht befreit (Busfahrer/-innen müssen den Nachweis bereits seit dem 10. September 2008 erbringen).

Beschleunigte Grundqualifikation:

  • 140 Stunden Unterricht = 130 Stunden Theorie + 10 Stunden Praxis
  • 90 Minuten Theorieprüfung in deutscher Sprache an der zuständigen IHK

Eine Fahrerlaubnis muss zum Schulungsbeginn nicht vorliegen.

Zielgruppe:
Personen, die beruflich umdenken und sich neu orientieren möchten oder aus individuellen Gründen in ihrem bisherigen Beruf nicht länger tätig sein können, sowie Arbeitssuchende, die eine berufliche Zukunft als Kraftfahrer/-in im Bereich des Güterverkehrs anstreben. Außerdem natürlich Auszubildende im Bereich Transport und Verkehr.

Rechtliche Grundlagen:

  • Europäische Richtlinie 2003/59/EG
  • Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr (BKrFQG)

Modul 1 – Kinematische Kette, Energie & Umwelt
Inhalte:

a) Technik:

Beschreibung und Funktion des Kraftstrangs von Nutzfahrzeugen
moderne Motorentechnologie
Bewertung der technischen Daten eines Antriebsaggregats
unterschiedliche Getriebebauarten
unterschiedliche Schaltsysteme
Eigenschaften verschiedener Kraftstoffe
Emissionen, Abgasnachbehandlung

b) Wirtschaftliche, energiesparende und umweltschonende Fahrweise:

Optimierung des Kraftstoffverbrauchs
Drehmomentverlauf des Motors
optimale Fahrzeugbedienung
Nutzfahrzeuge und Umweltschutz
Streckenplanung

Modul 2 – Ladungssicherung (Güterverkehr)
Inhalte:

rechtliche Grundlagen der Ladungssicherung
physikalische Grundlagenvermittlung
Arten der Ladungssicherung

Darstellung der Berechnungen
Zurrmittel und Hilfsmittel
Gefahrenzahlreiche Beispiele aus der Praxis

Modul 3 – Sozialvorschriften
Inhalte:

Anwendung der Sozialvorschriften
Kontrollgeräte und digitaler Tachograph
Arbeitszeitgesetz
Sonntagsfahrverbot

Ferienreiseverordnung
Pflichten des Fahrers in der Aus- und Weiterbildung
zahlreiche Abbildungen und Übersichten

Modul 4 – Pannen, Unfälle, Notfälle & Kriminalität
Inhalte:

a) Fahrsicherheit & Sicherheitssysteme:

Einfluss der Fahrgeschwindigkeit
ABS, ASR & EBS
Kontrollen, Wartung und Pflege der Druckluftbremsanlage
Erkennen und Beseitigen von Stöungnen in der Bremsanlage

c) Kriminalität und Schleusung illegaler Einwanderer:

Ladungsdiebstahl
Überfälle auf Kraftfahrer
Schleusung von Personen
Gewalttaten

b) Risiken des Straßenverkehrs und Arbeitsunfälle:

Arbeits- und Wegeunfälle
Berufskrankheiten
Versicherungsschutz (bei Hilfeleistungen, Notfällen, Pannen)
weitere Maßnamen am Unfallort

d) Verhalten in Notfällen:

Erste-Hilfe-Material und Ausrüstungsgegenstände
Sofortmaßnahmen am Unfallort
Wildunfall
Unfallbericht

Modul 5 – Image & Marktordnung (Güterkraftverkehr)
Inhalte:

a) Gesundheitsvorsorge/Ergonomie:

Besondere Belastungen der Berufskraftfahrer
Körperliche Arbeit und Ergonomie
Umgang mit Lasten

c) Unternehmensbild im Güterkraftverkehr:

Bedeutung der Qualität der Leistung des Lkw-Fahrers
Rollen des Berufskraftfahrers
Arbeitsorganisation

b) Physische Kondition und individueller Schutz:

Sportliche Betätigung
Ernährung unterwegs
Zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

d) Marktordnung im Güterkraftverkehr:

Tätigkeiten im Güterkraftverkehr
Organisation von Verkehrsunternehmen
Weiterentwicklung der Branche

Unterweisung: Wie wird Ladung richtig gesichert?

 im Überblick:

  • Trägheitsgesetz: jeder Körper behalt seine Geschwindigkeit und Richtung bei, sofern keine äußere Kraft auf ihn einwirkt
  • Sicherung der Ladung gegen vor- und zurück rutschen beim Bremsen/Beschleunigen
  • Sicherung der Ladung gegen seitliches Verrutschen bei Kurvenfahrten
  • Sicherung von Ladungen auf dem Dach gegen zusätzliche Belastungen wie (Fahrt-)Wind
  • Verwendung geeigneter Zurrmittel (Zurrgurte mit Ratsche, mindestens 2,5 cm breit)
  • Kein Transport loser Gegenstande in der Fahrgastzelle ohne geeignete Ruckhalteeinrichtungen (fest eingebaut)
  • Gleichmäßige Verteilung der Ladung
  • Schwere Guter im unteren Bereich des Fahrzeuges entlang der Langsachse verstauen
  • Verantwortlichkeiten bezüglich der Ladungssicherung festlegen und dokumentieren
  • Betriebsanweisung für die richtige Ladungssicherung aushängen und bekannt machen

Zielgruppe
Fahrpersonal im gewerblichen Güterkraft- und Personenverkehr

Rechtliche Grundlagen
Europäischen Richtlinie 2003/59/EG
Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr (BKrFQG)

ADR-Schulung: Angebote

ADR-Schulung: Angebote

Seminare für Privat- und Firmenkunden – Termine 2020:
– Gefahrgutfahrer – Auffrischungsschulung (m/w/d)
– Gefahrgutfahrer – Erstschulung: Basiskurs (m/w/d)
– Gefahrgutfahrer – Erstschulung: Aufbaukurs Tank (m/w/d)
– Gefahrgutfahrer – Erstschulung: Basiskurs + Aufbaukurs Tank (m/w/d)
– Gefahrgutfahrer – Erstschulung: Aufbaukurs Klasse 1 (m/w/d)
– Gefahrgutfahrer – Erstschulung: Aufbaukurs Klasse 7 (m/w/d)
– Gefahrgut Mitarbeiterschulung: Transport von Lithium-Batterien im Straßenverkehr nach ADR (m/w/d)

Folgende Inhalte umfasst die ADR-Schulung:

Allgemeine Vorschriften
Gefahreneigenschaften
Dokumentation
Fahrzeug- und Beförderungsarten
Umschließungen/Ausrüstung
Kennzeichnung
Abfahrtskontrolle und Ladungssicherung
Durchführung der Beförderung
Maßnahmen nach Unfällen und Zwischenfällen

Flurförderzeug/Scheine
Ausbildung / Jährliche Unterweisung / Sachkundigenprüfung

– Rechtliche Grundlagen DGUV Vorschrift 68 Flurförderzeuge – ehemals BGV D27
– Unfallgeschehen
– Aufbau und Funktion von Gabelstaplern
– Aufbau und Funktion von Anbaugeräten, Antriebsarten
– Standsicherheit, Betrieb allgemein
– Gefährdung dritter Personen, Umgang mit Lasten
– Sondereinsätze, Verkehrsregelung/Verkehrswege
– Einweisung am Gabelstapler, tägliche Einsatzprüfung
– Lastaufnahme
– Gefahrenstellen am Gabelstapler
– Gewöhnung an das Fahrzeug und Verlassen des Gerätes
– Fahr- und Stapelübungen
– Prüfung nach DGUV Grundsatz 308-001, Ausbildungsrichtlinie Flurförderzeuge – ehemals BGG 925

– Rechtliche Grundlagen BG – Information 720 Sicherer Umgang mit fahrbaren Hubarbeitsbühnen
– Unfallgeschehen im Zusammenhang mit Hubarbeitsbühnen
– Gesetzliche Grundlagen und Regeln
– Bauarten von Hubarbeitsbühnen
– Allgemeine Hinweise zum sicheren Umgang mit Hubarbeitsbühnen
– Anforderungen an die beteiligten Firmen und Personen
– Gefährdungsbeurteilung vor dem Einsatz
– Prüfungen von Hubarbeitsbühnen
– Persönliche Schutzausrüstung
– Fahr- und Bedienübungen sowie das sicher Aufstellen von Hubarbeitsbühnen
– Prüfung nach DGUV Grundsatz 308-008, „Ausbildung und Beauftragung der Bediener von Hubarbeitsbühnen“

– Rechtliche Grundlagen DGUV Vorschrift 52, Krane – ehemals BGV D6
– Unfallgeschehen
– Lastaufnahmeeinrichtungen und Anschlagen von Lasten
– Aufbau und Funktion von Kranen
– Betrieb von Kranen
– Prüfung von Kranen
– Praktische Fahrübungen
– Prüfung nach DGUV Grundsatz 309-003, Ausbildungsrichtlinie Krane – ehemals BGG 921

– Gabelstapler
– Brücken- & Portalkrane
– Fahrbare Hubarbeitsbühne
– Benutzen von PSA gemäß DGUV –R 112-198

Alle Flurförderzeuge, Tritte und Leitern, Regale, Zurrmittel und Hebegeschirr, Mitläufer und handbetrieben Fördermittel, gewerbliche Kraftfahrzeuge, Hubarbeitsbühnen, Teleskopstapler, Wechselbrücken/ Abroller und Container, und vieles mehr.

Teleskopstapler sind vielseitige Arbeitsgeräte, die vor allem auf Baustellen und in der Landwirtschaft häufig eingesetzt werden. Der Umgang mit einem Teleskopstapler – egal, ob mit starrem oder beweglichem Teleskoparm – birgt jedoch erhebliche Risiken und Gefahren, denen sich der Bediener bewusst sein muss. Aus diesem Grund müssen seit April 2016 alle Personen, die mit einem Teleskopstapler arbeiten, in der Bedienung geschult und dafür qualifiziert worden sein.

Das bedeutet, dass nur Personen mit der Bedienung beauftragt werden dürfen, die eine entsprechende Qualifikation nachweisen und die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil bestehende Abschlussprüfung erfolgreich absolviert haben. Ausnahmen sind nur in sehr engem Rahmen möglich, etwa bei Betrieben ohne Angestellte, bei denen ausschließlich der Inhaber den Teleskopstapler bedient.

Der Befähigungsnachweis, wie der Teleskopstaplerschein offiziell bezeichnet wird, teilt sich ähnlich wie der Staplerschein in mehrere Qualifizierungsstufen auf: die allgemeine Qualifizierung für Teleskopstapler generell, eine Zusatzqualifizierung für Geräte mit drehbarem Oberwagen, eine Zusatzqualifizierung für den Einsatz als Hubarbeitsbühne und die betriebliche oder baustellenbezogene Unterweisung. Und wie der Staplerschein auch, wird dieser Befähigungsnachweis ebenfalls zeitlich unbegrenzt ausgestellt; er gilt also für das gesamte Arbeitsleben.
Rechtsgrundlagen

Die rechtliche Grundlage für den Erwerb und Nachweis der Befähigung bildet der DGUV Grundsatz 308-009 „Qualifizierung und Beauftragung der Fahrerinnen und Fahrer von geländegängigen Teleskopstaplern“ mit Stand Februar 2016. Dieser Grundsatz schreibt vor, dass in Hinblick auf die erforderliche Arbeitssicherheit ein Unternehmer nur solche Personen mit dem selbstständigen Bedienen von Teleskopstaplern beauftragen darf, die

mindestens 18 Jahre alt sind,
für diese Tätigkeit geeignet und ausgebildet sind und
ihre Befähigung nachgewiesen haben.

Digitaler Tachograph Unterweisung

Die Europäische Union (EU) nimmt Unternehmen deutlicher in die Verantwortung. Künftig haben diese ausdrücklich eine Schulungs- beziehungsweise Unterweisungspflicht gegenüber Ihren Mitarbeitern bezüglich der korrekten Bedienung des analogen oder digitalen Kontrollgeräts. Das sieht die neue EU-Verordnung über Fahrtenschreiber im Straßenverkehr vor, die 2014 bereits in Kraft getreten ist und ab dem 2. März 2016 Gültigkeit hat. Der darin enthaltene Artikel 33 besagt: „Das Verkehrsunternehmen hat verantwortlich dafür zu sorgen, dass seine Fahrer hinsichtlich des ordnungsgemäßen Funktionierens des Fahrtenschreibers angemessen geschult und unterweisen werden, unabhängig davon, ob dieser digital oder analog ist; es führt regelmäßige Überprüfungen durch, um sicherzustellen, dass seine Fahrer an den Fahrtenschreiber ordnungsgemäß verwenden, und gibt seinen Fahrern keinerlei direkte oder indirekte Anreize, die zu einem Missbrauch des Fahrtenschreibers anregen könnten“.

Kann das Unternehmen nicht nachweisen, dass es seiner Schulungs- beziehungsweise Unterweisungspflicht nachgekommen ist, haftet es nach Artikel 33 uneingeschränkt für Verstöße seiner Fahrer gegen die EU-Verordnung. Zudem drohen nach Paragraf 8 des Fahrerpersonalgesetzen Strafen von bis zu 30.000 €.

Das Seminar wird nach den gültigen gesetzlichen und autonomen Vorschriften durchgeführt. Bei der vorliegenden Unterweisung Ihrer Mitarbeiter in dem Bereich des digitalen Tachographen sind dies unter anderem die VO (EU) Nr. 165/2014, VO (EG) 561/2006 sowie die ITC Akademie Grundsätze.

Fuhrparkleiter, Disponenten, Fahrer der Fahrerlaubnis C1, C1E, C, CE, D1 oder D (Lkw über 3,5 t zGM und deren Kombinationen sowie Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen).

  • Sicherer Umgang mit allen gängigen digitalen Tachographen von VDO
  • Rechtliche Grundlagen der Sozialvorschriften
  • Tageslenkzeiten und Aufteilung der Lenkzeitunterbrechung
  • Die sogenannte Doppelwoche
  • Tagesruhezeiten und Verkürzung der Tagesruhezeiten
  • Die Wochenruhezeit und Verkürzung der Wochenruhezeit
  • Mitführpflicht – welche Dokumente müssen mitgeführt werden
  • Fahrerkarte, Kontrollgeräte und Kontrollgerätekarten
  • Richtige Handlung bei Verlust, Diebstahl oder Defekt der Fahrerkarte
  • Manueller Nachtrag – Gesetzeskonforme Eingabe
  • Handschriftliche Aufzeichnungen und Ausdrucke
  • Notstandklausel
  • Das Kontrollgerät
  • Die 60-Sekunden-Regel
  • Arbeitszeit, Pausenregelung und Sonn- und Feiertage

Erinnerungsservice Weiterbildung

Wir bieten Ihnen auf Ihren Wunsch einen Individuellen Erinnerungsservice für die nächste Weiterbildung an!

Kann das Unternehmen nicht nachweisen, dass es seiner Schulungs- beziehungsweise Unterweisungspflicht nachgekommen ist, haftet es nach Artikel 33 uneingeschränkt für Verstöße seiner Fahrer gegen die EU-Verordnung. Zudem drohen nach Paragraf 8 des Fahrerpersonalgesetzen Strafen von bis zu 30.000 €.

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Ausbildung und Unterweisung Teleskopstapler

Teleskopstapler sind vielseitige Arbeitsgeräte, die vor allem auf Baustellen und in der Landwirtschaft häufig eingesetzt werden. Der Umgang mit einem Teleskopstapler – egal, ob mit starrem oder beweglichem Teleskoparm – birgt jedoch erhebliche Risiken und Gefahren, denen sich der Bediener bewusst sein muss. Aus diesem Grund müssen seit April 2016 alle Personen, die mit einem Teleskopstapler arbeiten, in der Bedienung geschult und dafür qualifiziert worden sein.

Das bedeutet, dass nur Personen mit der Bedienung beauftragt werden dürfen, die eine entsprechende Qualifikation nachweisen und die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil bestehende Abschlussprüfung erfolgreich absolviert haben. Ausnahmen sind nur in sehr engem Rahmen möglich, etwa bei Betrieben ohne Angestellte, bei denen ausschließlich der Inhaber den Teleskopstapler bedient.

Der Befähigungsnachweis, wie der Teleskopstaplerschein offiziell bezeichnet wird, teilt sich ähnlich wie der Staplerschein in mehrere Qualifizierungsstufen auf: die allgemeine Qualifizierung für Teleskopstapler generell, eine Zusatzqualifizierung für Geräte mit drehbarem Oberwagen, eine Zusatzqualifizierung für den Einsatz als Hubarbeitsbühne und die betriebliche oder baustellenbezogene Unterweisung. Und wie der Staplerschein auch, wird dieser Befähigungsnachweis ebenfalls zeitlich unbegrenzt ausgestellt; er gilt also für das gesamte Arbeitsleben.
Rechtsgrundlagen

Die rechtliche Grundlage für den Erwerb und Nachweis der Befähigung bildet der DGUV Grundsatz 308-009 „Qualifizierung und Beauftragung der Fahrerinnen und Fahrer von geländegängigen Teleskopstaplern“ mit Stand Februar 2016. Dieser Grundsatz schreibt vor, dass in Hinblick auf die erforderliche Arbeitssicherheit ein Unternehmer nur solche Personen mit dem selbstständigen Bedienen von Teleskopstaplern beauftragen darf, die

mindestens 18 Jahre alt sind,
für diese Tätigkeit geeignet und ausgebildet sind und
ihre Befähigung nachgewiesen haben.